Teamer-Wochenende in Beienbach 2026

© Finn Koblenzer

Knapp 60 ehrenamtliche Mitarbeitende nahmen kürzlich an einem Schulungswochenende im BK-Jugendfreizeitheim Netphen-Beienbach teil. Dort erhielten sie Einblicke in wichtige Themen der Jugendarbeit: von der kreativen Gestaltung eines Freizeitprogramms über Rechte und Pflichten von Mitarbeitenden bis hin zur Leitung von Kleingruppen. Ziel der Schulung war es, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihre Rolle als Mitarbeitende vorzubereiten und ihnen Orientierung für ihre Aufgaben zu geben.

Die Teilnehmenden kamen aus den Kirchengemeinden Lukas und Martini in Siegen, Weidenau, Müsen und Hilchenbach und hatten bereits zuvor als Teilnehmende und teilweise als Mitarbeitende Erfahrungen auf Freizeiten gesammelt. Während des Wochenendes setzten sie sich damit auseinander, welche Verantwortung sie künftig übernehmen und welche Regeln für Freizeiten, die Konfi-Arbeit und Jugendgruppen gelten. Dabei ging es auch darum, gemeinsam zu überlegen, welche Verhaltensregeln auf einer Freizeit sinnvoll sind.

© Finn Koblenzer

Neben inhaltlichen Einheiten standen Austausch, geistliche Impulse und gemeinsames Singen auf dem Programm. Die Teilnehmenden lernten außerdem, wie sie aktuelle Themen für Jugendliche aufgreifen und aufbereiten können und wie sich biblische Texte als Grundlage dafür nutzen lassen. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Buch Esther. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit der Geschichte der jungen Frau, die großen Mut bewies und mit der Hilfe Gottes ihr Volk rettet. Anhand dieser Erzählung konnten Themen wie Verantwortung, Vertrauen auf Gott und das Eintreten für andere

aufgegriffen und für die Arbeit mit Jugendlichen vorbereitet werden.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der kreativen Umsetzung von Themen in

Kleingruppen. Darüber hinaus erhielten die angehenden Mitarbeitenden Anregungen, wie sich freie Zeiten während einer Freizeit abwechslungsreich gestalten lassen, zum Beispiel durch Sportangebote, Workshops oder Spiele für große Gruppen.

Die Schulung gab den Jugendlichen und jungen Erwachsenen das notwendige

Handwerkszeug für ihr ehrenamtliches Engagement, damit sie gut

vorbereitet in ihre Aufgaben in der Jugendarbeit starten können. Geleitet wurde das Wochenende von Jugendreferent Bolko Mörschel und Finn Koblenzer. Unterstützt wurden sie von den Jugendreferenten Thomas Schneider und Robin Freund, Jugendreferentin Melanie Grybel sowie den Pfarrerinnen und Pfarrern Stefan König und Annegret Mayr (Siegen), Andreas Weiß (Müsen), Karin Antensteiner und Martin Hellweg (Weidenau) sowie Christian Weber und Birgit Weber (Hilchenbach).

Finn Koblenzer

Teamer-Wochenende in Beienbach 2024

© Finn Koblenzer
Mitarbeitendenschulung in Beienbach

Wie kann ein Freizeitprogramm kreativ gestaltet werden? Welche Rechte und Pflichten haben Mitarbeitende? Wie leitet man eine Kleingruppe? Antworten auf diese und weitere Fragen bekamen jetzt rund 60 ehrenamtliche Mitarbeitende auf einem Schulungswochenende im BK-Jugendfreizeitheim Netphen-Beienbach. „Wir hoffen, dass nach so einem Wochenende die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Themen finden und ihre Gaben und dass ihnen der Rollenwechsel vom Teilnehmer zum Mitarbeiter bewusst wird“, sagt Jugendreferent Bolko Mörschel, der die Schulung leitete. Viele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aus den Kirchengemeinden Lukas in Siegen, Weidenau, Müsen und Hilchenbach kamen, haben bereits als Teilnehmende Erfahrungen auf Freizeiten gesammelt.

 

© Bolko Mörschel
Mitarbeitendenschulung in Beibenbach

In der Schulung lernten sie die Rechte und Pflichten kennen, die für sie als Mitarbeitende auf Freizeiten, aber auch für die Konfi-Arbeit und Jugendgruppen von Bedeutung sind. „Was sollte auf einer Freizeit erlaubt sein, was verboten, darüber sollen sich die Teilnehmer Gedanken machen“, nennt Bolko Mörschel ein Beispiel. Auf dem Programm stand auch der Austausch, geistlicher Input und gemeinsames Singen. Den jungen Ehrenamtlichen wurde vermittelt, wie sie aktuelle Themen finden und aufbereiten und wie biblische Texte als Grundlage dienen können. In diesem Jahr stand die Geschichte von Josef im Mittelpunkt, der von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft wurde. Streit in der Familie oder mit Geschwistern könnte hier aufgegriffen werden. Wie kann das ausgewählte Thema kreativ und wie in Kleingruppen aufbereitet werden? Das lernten die Teilnehmenden der Schulung. Auch wurde vermittelt, wie freie Zeit gestaltet werden kann beispielsweise mit Sportangeboten, Workshops oder – eine besondere Herausforderung – mit einem Spiel, an dem 100 Personen teilnehmen.

© Bolko Mörschel
Mitarbeitendenschulung in Beibenbach

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen das notwendige „Werkzeug“, wie es Bolko Mörschel formuliert, für ihre Arbeit und Aufgaben an die Hand bekommen, damit sie gestärkt ihr Ehrenamt ausführen können. Unterstützt wurde Bolko Mörschel von den Jugendreferentinnen und Jugendreferenten Thomas Schneider, Robin Freund, Paula Klein, Melanie Grybel und Juliane Hees-Kolb sowie den Pfarrern Stefan König und Ralf Prange (Siegen), Andreas Weiß (Müsen), Pfarrerin Karin Antensteiner und Pfarrer Martin Hellweg (Weidenau) sowie Pfarrer Christian Weber und seiner Frau Birgit (Hilchenbach).

 

Sarah Panthel

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